Im Tigergehege wird nicht fotografiert
Okt 9th, 2009 | By P.Ther | Category: Abgezockt, Copyright & Co.Gestern im Hamburger Abendblatt:
„Mensch, Tom, wir hätten Dich gerne gezeigt, ehrlich …“
Und daneben ein weißer Rahmen, indem statt eines Fotos die Frage gestellt wurde:
„Knebelverträge für Fotografen?“
So aufgemacht war ein Artikel über das bevorstehende Hamburger Konzert des Tigers Tom Jones und seine neueste Masche:
Knebelverträge für Fotografen.
Fotojournalisten, die über sein Konzert (möglichst positiv) Berichten möchten, sollen sich total ausziehen…was die Fotorechte angeht und beinhaltet skandalöse Bedingungen.
„Wenn vom Management angefragt, hat Tom Jones das Recht, kostenlos jedes beliebige veröffentlichte Foto umsonst zu seinen Werbezwecken verwenden.“
Leeven Tom, bist Du noch ganz sauber im Köpfchen?
Kein Wunder das der Autor des Hamburger Abendblattes berechtigterweise fragt:
„Geht’s noch Tom? Weißt du Bergarbeitersohn aus Wales, ehrliche Arbeit nicht mehr zu schätzen?“
Somit ist das Hamburger Abendblatt das erste Printmedium, das Rückrad beweist und sich die Freiheit genommen hat einen leeren Fleck zu drucken.
Bravo!
Weitere Infos hier.
P.S. Und so werden wohl nur ein paar Konzertbesucherinnen ihre Handys zücken und dich knipsen, wie du die Dessous aufhebst, die sie dir auf die Bühne werfen.










Also dass kann ich auch nicht wirklich verstehen warum er soetwas gesagt hat
Ich weiß schon warum ich nicht prominent werden will!!! Also zumindest nicht so richtig….
Das finde ich ja prima was diese Zeitung gemacht hat. Alle Achtung!
Viele Grüße
Rolf
Super – Diese Heini´s scheffeln eh schon mehr als genug Geld mit ihren Platten/Konzerten. Das auch noch auszuweiten ist mehr als raffgierig und unverschämt…. Fand die Reaktion der Zeitung mehr als gerechtfertigt.
Stimme @Rolf und @Daniel voll zu.
Normalerweise sollte er in einer leeren Halle auftreten dann wäre er froh wenn wenigstens ein Fotograf da wäre.
Hat das so ein großer Musiker überhaupt in seinem Alter noch nötig????
Lg,
Rewolve44