Viele Fotografen sind auf der Suche nach dem perfekten Studiolicht…ich natürlich auch.
Bald ist wieder Photokina, eine Gelegenheit die gesparten Groschen Cent auf den Kopp zu hauen.
Beim Durchstreifen der Kölner Messehallen werden viele glasige Augen bekommen und von ihrem perfekt eingerichteten Studio träumen.
Die “glasigen Augen” nicht unbedingt wegen der technischen Highlights (natürlich…deswegen auch), sondern wegen der Preise.
Dabei habe ich vor kurzem mal wieder eine sehr preiswerte und altbewehrte Art der Lichtführung ausgewählt.
Nachdem ich mehrere Stunden an einem Food-Stillife herumgedoktort habe und mir die Aufnahme immer noch nicht gefiel, war ich kurz davor alles einzureißen.
Doch dann, alle Lampen waren aus und nur noch das seichte Licht der Dämmerung fiel diffus durch das Nordfenster, kam mir Idee es mal ganz einfach mit einer etwas höheren Empfindlichkeit (200 ASA), offener Blende und dem vorhandenen restlichen Tageslicht (60 Sekunden, grob gezählt) zu versuchen.
Das einzige Hilfsmittel war ein weißer Karton, um von der Gegenseite (rechts) etwas aufzuhellen.
Und Voilá… das war’s!
Billiger geht’s nicht…wetten!?






































Manchmal ist weniger, einfach mehr. Ist schon verrückt welchen Kopf man sich für die einzusetzende Technik macht und Sie dann am Ende doch nicht benötigt. Schönes Bild, auch wenn es nicht so aufwendig war
Gruß Gerd