Rawdaten…ein Vergleich!

09Jul08
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Welcher Fotograf kennt das nicht…da kommt man erholt und entspannt aus dem Urlaub zurück, hat die Speicherkarten voller Fotos (der Qualität wegen natürlich im Raw-Format) und Familie und Freunde drängeln, um die Fotos schnell gezeigt zu bekommen (ist ja verständlich).

Bei wenigen Fotos ist das alles kein Problem.
Aber was ist, wenn ich plötzlich 1000 Foto auf den Speicherkarten habe?

Bei mindestens 5 Minuten Bearbeitungszeit pro Foto, multipliziert sich der Arbeitsaufwand auf 5000 Minuten oder 83 Stunden…mindestens. :?
Was liegt da näher, als nach einem Programm zu suchen, das die ganze Konvertierung bzw. Bildverbesserung automatisch ausführt.

Wie vor kurzem beschrieben, gibt es nun das Rawdaten-Programm DxO Optics Pro v5 auch für den Mac.
Obwohl mit Capture One sehr zufrieden, habe ich mir vor ca. einem Jahr das Programm in der Version 4 zugelegt.

DxO Optics Pro bietet eine Batchfunktion mit der alle Raws automatisch bearbeitet werden können.
Der Anwender kann zwischen verschiedenen Grundeinstellungen wählen.
Als wunderbar empfinde ich die Funktion “Lighting”, die bei starkem Kontrast, die dunklen Bereiche automatisch aufhellt. So erspart man sich bei vielen Motiven das aufwendige Nachbearbeiten in Photoshop mit Ebenenmasken.

Allerdings war die erste Hürde das Installieren des Programms.
Weder Version 4 noch Version 5 waren einfach und schnell zu installieren.

Die ersten Ergebisse mit DxO Optics Pro v4 konnten sich schon sehen lassen…aber die Geschwindikeit war miserabel, auf einem Powerbook G4 fast nicht zu gebrauchen.

Mit erscheinen von Version 5 ist es mal an der Zeit, das Programm auf seine Leistungsfähigkeit und Qualität mit Capture One (von PhaseOne) zu vergleichen.

An den Start gingen:
Macbook Pro 2.4 GHz Intel Core2 Duo, 4 GB Ram, MacOSX 10.4.11
1. DxO Optics Pro v5.1
2. Capture One Pro 3.7.9



Fazit:
Immer noch einfacher und intuitiever ist Capture One Pro 3.7.9 zu bedienen.

Geschwindigkeit:
Auch wenn DXO seit Version 4.5 ordentlich an der Geschwindigkeitsschraube gedreht hat, so bleibt Capture One hier der Gewinner.
DxO Optics Pro neigt in den Standarteinstellungen zu einer deutlich höheren Sättigung und Kontrast.
Bei Aufnahmen mit hohen Kontrastunterschieden empfiehlt es sich, bei Capture One Pro, die Fotos mit Ebenenmasken in Photoshop nachzubearbeiten.

Hier kann DXO, mit der Funktion Lighting, seine Stärken ausspielen.
Und im Batch-Modus ist es unschlagbar.
Zwar werden nicht alle Motive perfekt konvertiert, es wird immer ein paar Motive geben, die man mit Photoshop nachbearbeiten sollte. Aber der Zeitgewinn rechtfertigt den Einsatz.

Weitere Fotos folgen…

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